{"id":195,"date":"2017-10-21T13:16:38","date_gmt":"2017-10-21T11:16:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.arthouse39.de\/wprojekte\/buch\/?p=195"},"modified":"2017-10-21T13:16:38","modified_gmt":"2017-10-21T11:16:38","slug":"sarmatisch-glagolitisch-germanisch-keltisch-gotisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.arthouse39.de\/7portale\/sarmatisch-glagolitisch-germanisch-keltisch-gotisch\/","title":{"rendered":"Sarmatisch, glagolitisch, germanisch, keltisch, gotisch?"},"content":{"rendered":"<p>Bei den Recherchen zu Symbolen, Runen, Tamgas, Schriftzeichen usw. stie\u00df ich auf interessante Zusammenh\u00e4nge zwischen vor allem sarmatischen und teils auch skythischen Formensprachen (also urspr\u00fcnglich aus dem asiatischen, orientalischen Raum, dem heutigen Iran, Syrien &#8230; bzw. Mesopotamien) wie den Tamgas, der Pferdezucht, den fein gearbeiteten Schuppen-R\u00fcstungen, den Waffen und auch etymologischen Beziehungen, wie den Namensbezeichnungen wie z.B. Alan(en), zu heute als europ\u00e4isch angesehenen Kulturgeschichten wie dem Rittertum, das stark mit Artus und seiner Tafelrunde und Britannien im kollektiven Unterbewusstsein verankert ist, ebenso wie die als nordisch angesehenen Runen, die den Tamgas sehr \u00e4hneln.<br \/>\nEbenso zieht sich offensichtlich die Art der Bestattungskultur von den Sarmaten teilweise \u00fcber Germanien, Gallien bis nach Britannien, was vor allem durch Pferdebestattungen seitens der Arch\u00e4ologie erforscht wurde.<\/p>\n<p>Die Alanen hatten offensichtlich sogar zwischen ca. 409 bis 451 ein eigenes kleines Stammesreich bzw. K\u00f6nigreich in der Gegend von Orleans in Frankreich. (<a href=\"http:\/\/www.wikiwand.com\/de\/Alanen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wiki<\/a>)<\/p>\n<p>Eine Antwort auf die Frage nach dem Grund dieser Verbindungen gibt u. a. die wechselvolle Geschichte der V\u00f6lker- und Stammeswanderungen aufgrund von Kriegen oder auch klimatischen Ver\u00e4nderungen. Schaut man sich die Geografie an, f\u00e4llt einem die Weichsel ins Auge, die lange Zeit auch als Grenze zwischen germanischen und sarmatischen Gebieten gesehen wurde: &#8222;Pomponius Mela nannte 44 n. Chr. im dritten Buch der Chorographia (3.27) die \u201eVisula\u201c als Grenze zwischen Germanien und Sarmatien. Plinius nannte 77 n. Chr. in seiner \u201eNaturgeschichte\u201c (4.52, 4.89) ausdr\u00fccklich zwei Namen: \u201eVisculus sive Vistla\u201c. Der Vistla-Fluss floss demnach in das Mare Suebicum, das heute als Ostsee bekannt ist.&#8220; (<span class=\"qu\"><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weichsel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Weichsel Wiki<\/a><\/span>). Weitere Quellen beschreiben die Wanderungen der um den Kauasus eingewanderten Sarmaten in Richtung Norden und Westen, die im Buch schon erw\u00e4hnte Vereinnahmung der sarmatischen Dracos durch die R\u00f6mer und deren Einsatz im r\u00f6mischen Heer, tat ein \u00dcbriges.<br \/>\nDie Weichsel durchflie\u00dft Polen, slawische Gebiete bis Wei\u00dfrussland und zur Ukraine und diente sicher, ebenso wie die nicht weit entfernte Donau, seit jeher dem Austausch dieser Kulturen, was wiederum einen weiteren Kreis zu den glagolitischen Schriftzeichen schlie\u00dft, die den Tamgas und Runen so frappierend \u00e4hneln.<\/p>\n<p>Interessant ist au\u00dferdem, dass den so genannten Goten, u. a. germanischen St\u00e4mmen, deren Herkunft nach wie vor umstritten ist, teils nordische, teils skythische und sarmatische Urspr\u00fcnge bzw. Einfl\u00fcsse zugeordnet werden, wobei in der neueren Forschung aufgrund von Ausgrabungen letztere \u00dcberhand gewinnen. Sie wurden als St\u00e4mme, an der Weichsel wohnend bekannt, die um das Schwarze Meer herum die B\u00fchne der Geschichte respektive Geschichtsschreibung betraten und sich z\u00fcgig Richtung Westen und Norden ausbreiteten, wodurch sie zwangsl\u00e4ufig an das r\u00f6mische Imperium gerieten.<\/p>\n<p>Auch bei den Goten erfreute sich das &#8222;Know how&#8220; der sarmatischen Dracos (Eliteeinheiten der sarmatischen Krieger) &#8211; ebenso wie bei den R\u00f6mern &#8211; deutlicher Beliebtheit, da es seinerzeit nun mal das beste war. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Goten\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikipedia:<\/a> &#8222;Der Prozess der Verreiterung unter dem Einfluss der iranischen Steppenv\u00f6lker hatte zur Folge, dass der gepanzerte Lanzenreiter einen bedeutenden Teil der Streitkraft der Greutungen ausmachte [&#8230;]&#8220; Als Greutungen wurde zeitweise ein Teil der Goten bezeichnet, der in die sp\u00e4ter so genannten Ostgoten und Westgoten einfloss. Wobei der Name &#8222;Westgoten&#8220; nicht der wirklich richtige ist, denn der richtige Name lautet: &#8222;Visigothen&#8220;.<\/p>\n<p>Auch damit schlie\u00dft sich wieder ein Kreis zu den mysteri\u00f6sen Orten des Languedoc, insbesondere zu Rennes-le Ch\u00e2teau, das unter seinem \u00e4lteren, vermutlich urspr\u00fcnglichen Namen <em>Rhedae<\/em> die Hauptstadt Septimaniens war und von den Westgoten als Stadt und Festung gegr\u00fcndet worden sein soll.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei den Recherchen zu Symbolen, Runen, Tamgas, Schriftzeichen usw. stie\u00df ich auf interessante Zusammenh\u00e4nge zwischen vor allem sarmatischen und teils auch skythischen Formensprachen (also urspr\u00fcnglich aus dem asiatischen, orientalischen Raum, dem heutigen Iran, Syrien &#8230; bzw. 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