Geheimnisvolle Ornamente

Interessant, dass das geheimnisvolle Ornament, kirche rennes-le-chateau, ornament, seckseckdas den Sockel der Marienstatue ziert, (siehe auch hier) auch im Inneren der Gralskirche immer wieder in Varianten erscheint:

Mal wirkt es wie eine geometrische DNS-Form, dann wieder – wie beim Sockel – als (schamanisch- magische?) dreifache Acht … jedenfalls sind in diesem Ornament Sechsecke präsent. Zur Zahl 6 habe ich im Buch schon einiges geschrieben. Dazu kommt, dass sie als Hexagon im Sinne „göttliche Schöpferkraft“ nicht nur 2×3 und die Blume bzw. den Samen des Lebens (göttliche Dreiheit) enthält, sondern eine Art vollkommenes Fraktal der Fläche und des Raumes (Bienenwaben) baut. Denn es ist die vollkommene Art, diese ohne Zwischenraum stabil zu füllen (flächenmäßig spricht man auch von Parkettierung).

In meinem Buch gibt es einiges zur Zahlenmystik und interessante Fakten zu bestimmten Zahlen und ihren Entsprechungen sowie Zusammenhängen zum Leben zu lesen, so auch zur 3, 6 und 9 speziell. Nun habe ich ein sehr interessantes Video entdeckt, das gut dazu passt (nur für die, die sich nicht über Wissen sammeln echauffieren) Zur 3 | 6 und 9- tolles Video-(Link)

Die Blüten am Rand des Ornamentenbandes hier haben auch wieder 8 Blätter/Strahlen und führen so die Zahlensymbolik des Eingangs fort.
Natürlich darf die königliche Lilie, Fleur-de-Lys, nicht fehlen, die an diesem Ort sicher auf die Herkunftslinie des Königshauses David hinweist. Allgemein ist sie als französische Lilie bekannt, die für das französische Königshaus an sich steht, doch ursprünglich kommt sie vom Daividischen Königshaus und wurde später von anderen vereinnahmt, die diese Abstammung nicht hatten.

Versteckt in den Ornamenten kann man immer wieder Symbole entdecken. Recht aufschlussreich auch hier:ornamente symbole kirche in rennes-le-chateau
unten sieht man einen zwölfstrahligen Stern, der ein Hinweis auf die 12 Apostel um Jesus sein könnte.
Darüber wieder unverkennbar die königliche Lilie, Fleur-de-Lys, die für Jesus selbst stehen könnte, da er vom Königshaus David abstammt.
Und weiter oben sieht man das Monogramm St. M., Sainte-Marie-Madeleine, das natürlich für die heilige Maria Magdalena steht.
Alle drei Symbole werden wieder von einer DNS-Form ornamentale umschlungen.

In dieser Wandmalerei der Kirche sieht man unten kirche-symbole-rennes-le-chateau(der Bereich befindet sich über der Holztäfelung) das Sacré-Cœur, frz. für heiliges Herz, das hier in einem achtrahligen (venusischen bzw. weiblichen) Stern eingefasst ist, was eher auf Madeleines Herz hindeutet. Aus diesem Herz fließen in blutroter Farbe Adern in stilisierte Blätter, die wie Eichenblätter wirken. Man kann vermuten, dass diese Kombination auf eine Art Stammbaum hinweist. Zumal es sich um paarige Blattanordnungen handelt, die jeweils von einer Fleur-de-Lys gekrönt sind.

Darüber befindet sich im nächsten Ornamentzentrum ein Templerkreuz. Diesmal ist die ornamentale Umschlingung eher zackiger, marsisch, also kämpferisch. Die Templer hatten ja auch einiges zu verteidigen (im besten Fall).