Forschung zu Themen wie Signaturen, Kulturen, Symbolik, Spiritualität

Die hier veröffentlichten Beiträge verstehen sich als kurze Auszüge zu den Themen: Signaturen, Kulturen der Welt und deren Geschichte, Symbolik, Schriftgeschichte, Spiritualität, Medialität, Hypnose, Bewusstsein, übernatürliche bzw. grenzwissenschaftliche Phänomene, Mythologie, Märchen und Legenden, Religionsgeschichte, heilige Proportionen | Geometrie …
Das Buch ist ein Teil dieser „Forschungsreise“, deren Intention eine Art mentaler, kreativer „Alchemie“ ist.
Dazu gehören 7 Gemälde, die noch in Arbeit sind.
Das Ziel wahrer „Alchemie“ ist das spirituelle und innere „Gold“, Reflektieren, Transformation, Heilung, Erleuchtung und Transzendenz …

Respekt vor der Natur • Greta Thunberg zeigt es allen

Endlich, dachte ich, hat die Empörung für gewissenlose Umweltzerstörung aus Gier eine Stimme und ein Gesicht bekommen. Noch dazu eines, das aus einer Generation kommt, die bis dahin seltsamerweise kaum mit derartigem Ansinnen in Erscheinung trat. Es wurde ja auch höchste Zeit. Sie spricht uns aus der Seele.

Alles was sie richtigerweise propagiert, ist bereits seit Jahrzehnten bekannt. Leider mit viel zu wenig konstruktiver Konsequenz seitens derer, die maßgeblichen Einfluss auf zerstörerische Entscheidungen und Handlungen haben.

Natürlich hat jeder Einzelne Einfluss und glücklicherweise haben das inzwischen mehr und mehr Menschen verstanden. Bewusst auf etwas zu verzichten, der Natur und unserem wunderschönen Planeten sowie kommenden Generationen zuliebe, ist kein Verlust, im Gegenteil. Man muss nur über den eigenen Tellerrand hinaus schauen, um das zu erkennen. Und das weit verbreitete Statement: „Was kann ich schon bewirken …, ich kann nichts dagegen tun, die machen doch sowieso was sie wollen …“, wird beispielsweise durch die Umstellung vieler Angebote auf „Bio“ aufgrund der „Konsumentennachfrage“ derzeit widerlegt. Auch die übermäßige Nutzung umweltunfreundlicher Reisemittel, wie Flugzeug und Auto sowie übermäßiger Fleischkonsum wurde bereits eingedämmt. Es ist längst nicht genug, aber es zeigt eine positive Entwicklung, die schon viel früher hätte einsetzen müssen. Umweltfreundliche Technologien gibt es schon lange.

Da ich in einer Doku die Geburtsdaten von Greta Thunberg las, interessierte mich natürlich ihr Geburtsherrscher. Welche Signaturen hatten das Phänomen ihrer weltweiten Bekanntheit begünstigt?

Und wie passend: Es sind Uranus und Neptun. Die Aufnahme aus dem Astronomieprogramm, „RedShift Planetarium“, zeigt zum Zeitpunkt und Ort ihrer Geburt beide Planeten in ihrem Sternzeichen:

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Greta Thunberg-Geburtsherrscher / Entnommen der CD-ROM „Redshift 5“, © 2004 United Soft Media Verlag GmbH, München, mit deren freundlicher Genehmigung*

Während Neptun eher die Signatur der sensiblen, abgeschotteten Seite der Seele zeigt, die jedoch ganzheitlich, nicht materiell orientiert ist, sorgt Uranus sehr wohl für Originalität und spontanen sowie überraschenden Ausdruck. Neues Denken, das Verlassen ausgetretener Pfade ist typisch für die Uranus-Signatur. Sie steht für Originalität in jeder Hinsicht, das können auch »unpopuläre« Überraschungen oder Wenden sein. Uranus vermittelt die Kraft, die Überholtes hinterfragt und den Impuls zum »Not-wendigen« Ändern
gibt. Uranusmenschen denken auch mal um die Ecke und sind oft scharfsinnig, an Wissen interessiert, entwickeln neue Potentiale, sind originell und kreativ und gewaltlos. Also wenn das nicht absolut passend ist …
Greta scheint sich auch intuitiv dieser Signatur bzw. Energie bewusst zu sein. Die Farben Blau und leuchtendes Orange gehören zur Uranussignatur, zu Neptun auch Blau. Ich sehe sie auf Fotos mit blauer (Training-) Jacke und auf einem auch mit leuchtend orangem Haarband ; )
Sie hat die unerlöste Seite beider Signaturen erfolgreich überwunden und steht zu Ihrem „Anderssein“, zur ihrer Orignalität.
Interessanterweise zeigen erst in den letzten Jahrzehnten die Hände Uranuslinien auf, wie in meinem Buch geschrieben.

Uranus zeigt die neue Energie, die wirklich dringend »Not-wendig« ist, wenn wir die Erde retten wollen.


* Mit freundlicher Genehmigung der United Soft Media Verlag GmbH, vielen Dank.

Neuer Film zum Thema Selbstheilung

Selbstbestimmung, eigene Weiterentwicklung, selbst entwickelte oder angewandte Transformation in jeder Ebene, letztlich auch der körperlichen … sind Intentionen meines Projektes, die auch der neue Film von Stefan Petrowitsch und seinem Team thematisiert:
Selbst Geheilt - Der Film
Viele Menschen sind durch Krankheitsgeschehen an die Grenzen der derzeit verfügbaren „Kassenleistungen“ bzw. Schulmedizin gestoßen und mussten sich selbst weiter helfen oder alternativ helfen lassen. Dass das sehr erfolgreich sein kann, wenn man es ernsthaft und konsequent sowie ganzheitlich betreibt, kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen.
Der Film zeigt einige bewährte Selbsthilfe- bzw. Selbstheilungsmethoden, die jeder nutzen kann. Heilen ist eben weit mehr als die Anwendung von Apparaten und Pharmaprodukten … Ohne Selbstverantwortung geht es ohnehin nicht, spannend also, was man alles selbst lernen und tun kann für die eigene Gesundheit oder die der Familie …

Medizinrad-konkrete Projekte mentaler Transformation und Heilung

Mentale Transformation bzw. mentale Alchemie, die zur ganzheitlichen Weiterentwicklung und Heilung dient, ist ja eines der Hauptanliegen meines (Kunst)Projektes „7 Portale …“. Daher möchte ich hier ein Projekt empfehlen, das mit eben solcher Intention und gemäß dem hermetischen Gesetz: „Wie oben so unten“ (inneres und äußeres Universum …) – in nächster Zeit stattfindet.

Projekt Medizinrad 2020 – Project Medicine Wheel 2020

Die Initiierung des Projektes „Medizinrad 2020“ findet am 25. 7. 2020 um 19.45 Uhr statt und jeder kann teilnehmen / mitmachen.
Medizinrad-Deutschland
Im Prinzip ist es eine universal stark wirksame Meditation, die von vielen Menschen gleichzeitig durchgeführt wird. Idealerweise beginnt die meditative Reise durch die Planeten / Signaturen ; ) beginnend bei Saturn bis zur Erde.

Saturn-Signatur-Ausschnitt

Dabei soll ein so genanntes Medizinrad, wie es amerikanische native Nations seit Jahrtausenden praktizieren, als Vortex mit hoher positiver, liebevoller (Heilungs-)Energie mitten in Deutschland entstehen. (Passt irgendwie auch zu den 7 Portalen … 25. 7. ~ 2+5=7., also zweimal die 7 und so etwas wie ein Portal bzw. Vortex wird es mit Sicherheit…) Es dient u. a. als Ausgleich zu den vielen negativen Auswirkungen menschlichen Daseins auf diesem wunderschönen Planeten. Die Verbindung von Erde, Mensch und Kosmos | Schöpferkraft | Göttlichem wird so intensiviert, dass es reinigende und heilsame Auswirkungen für alle haben kann. Tatsächlich konnten frühe ähnliche Projekte der Initiatoren um Joachim Koch (http://www.kochkyborg.de/) wissenschaftlich messbare Ergebnisse erzielen.
Ich halte solche Projekte für sehr wichtig.
Wie wichtig man dies schon immer ansah, zeigen in Europa beispielsweise die Notre-Dame Kathedralen, die ursprünglich zu genau diesem Zweck errichtet werden sollten.
Selbst wenn man den „Termin verpasst“ hat, kann man diese oder eine ähnliche Meditation jederzeit durchführen und sich mit dem Medizinrad verbinden.

PS: Wer mein Buch ( 7 Portale …) kennt, wird sich vielleicht an die dort enthaltene Erwähnung/Empfehlung der hoch interessanten Bücher der Autoren Koch/Kyborg erinnern, „Die Antwort des Orion“ und „Vernetzte Welten“, die ich hier gern wiederhole.

Auswertung

Update: Inzwischen liegen die wissenschaftlichen Auswertungen vor, die das Global Consciousness Project der Princeton University unter der Leitung von Dr. Roger Nelson registrierte. Mit seiner freundlichen Genehmigung dürfen wir die Grafiken nutzen, vielen Dank!

Medizinrad-Meditation 25. 6. 2020 Abend, wissenschaftliche Auswertung der Wirkung © by Roger Nelson
Medizinrad-Meditation 25. 6. 2020 Abend, wissenschaftliche Auswertung der Wirkung © by Roger Nelson, Global Consciousness Project der Princeton University
Medizinrad-Meditation-2020-wissenschaftliche Auswertung der Wirkung © by Roger Nelson
Medizinrad 2020, wissenschaftliche Auswertung © by Roger Nelson, Global Consciousness Project der Princeton University

Sie zeigen klar, dass die Meditation einen starken Anstieg der Energien bis zum nächsten Morgen bewirkte. Das bedeutet, wir haben eine Veränderung des globalen Bewusstseins erzeugen können.

Dr. Roger Nelson hat eine Methode der Quantenphysik weiter entwickelt, mit der solche „Global Mind“ Veränderungen erfasst und somit nachgewiesen werden können. Die Daten entstehen durch so genanntes quantenunbestimmtes elektronisches Rauschen, das mit hochentwickelter Hardware ermittelt und in lesbare Daten gewandelt werden kann. Wer etwas zu dieser hoch interessanten Arbeit lesen möchte: ECG / EGG-Projekt Entwicklung  und Technik

Die persönlichen Erfahrungen der Teilnehmer, die untereinander ausgetauscht wurden, waren ebenso hoch interessant. Erstaunlich, dass es mehrere Sychronizitäten bei den inneren Bildern und Assoziationen während der Hauptphase der Meditation gab. Ganze Filme liefen ab. Und das, obwohl jeder sein eigenes Thema festgelegt hatte. Nur das Grundanliegen für Mutter Erde war das selbe.

Grafik unter Verwendung von: Erde- Bild von Arek Socha auf Pixabay

„Wunder der Lebenskraft“

Was bestimmt die Lebenskraft? Ist sie nicht etwas vollkommen Selbstverständliches?
Je mehr man über das Phänomen Lebenskraft nachdenkt, desto mehr begreift man, dass es wirklich ein Wunder ist.
Allein das Hervorbrechen von zarten, grünen Trieben im Frühjahr aus winterlich eisig erstarrten, scheinbar toten Ästen oder Erdschichten fand ich schon immer faszinierend. Welche Kräfte bestimmen über Leben, Menge und Qualität der Energie? Was genau bewirkt den Übergang in eine andere Energieart, einen anderen Seinszustand? Was manifestiert die Lebensenergie in Organismen, lässt sie wachsen und vergehen? Sicher können wir viele der bestimmenden Faktoren wissenschaftlich ermitteln, doch einige wichtige eben nicht. Manche schwächende und stärkende Einflüsse kennen wir aus eigenem Erleben.

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Die Schlange mit dem Mond zu Marias Füßen …

Weltweit gibt es viele Bezeichnungen und auch Mythen zum Thema Lebenskraft. In der Magie redet man von Od, man kennt allgemein die Metapher, dass Gott einer Lehmfigur den „Odem“ eingehaucht hat, um sie zum Leben zu erwecken. Chinesen nennen es „Qi“ („Chi“ gesprochen), Japaner „Ki“, „Prana“ ist der Begriff aus dem Sanskrit, Tibeter sagen „Lung“ zur Lebenskraft. In hiesigen Breiten gibt es seither den Begriff „Äther“, der stark mit der Lebenskraft korrespondiert, aber eher eine Art Vorstufe dazu ist. Kommt der (Spirit) „Geist“ und die „Seele“ hinzu, entsteht die Lebenskraft. Wobei das englische Wort „Spirit“ dem Phänomen näher kommt. Es ist nicht nur der eigene Geist gemeint, das, was die meisten als Wachbewusstsein wahrnehmen. Sowohl das Unterbewusstsein als auch das höhere (Seelen-)Bewusstsein, die Verbindung zu höheren „Spirits“, spielen offensichtlich eine große Rolle. Verstärken sich diese Aspekte dynamisch auf bestimmte Weise, kann sich diese Kraft immens erhöhen. Das Spannende dabei ist: Wir können es beeinflussen. Im Sanskrit wird dies als „Kundalini“ bezeichnet. Sie kann zu einem Erleuchtungszustand führen, besonders wenn sie mit spiritueller Intention wachsen bzw. „erwachen“ durfte.

Symbolisch sieht man die Kundalini im Menschen als zusammen gerollte Schlange am unteren Ende der Wirbelsäule, die sich erwachend nach oben bis über den Kopf bäumt.

Schlangenquelle in Karlovy Vary
Schlangenquelle in Karlovy-Vary

Wir kennen die altägyptischen Darstellungen mit der Schlange über dem Haupt. Manche haben sogar zwei Schlangen (siehe hier). Ursprünglich schlängelten sich um den magischen Asklepiosstab, auch Caduceus genannt, zwei Schlangen. Heute wird er oft nur noch mit einer dargestellt. Der Asklepiosstab ist ebenso ein wichtiges Attribut des Hermes alias Merkur.  Dieser soll mit Hilfe des Caduceus tiefen bis ewigen Schlaf herbeigeführt haben. Eine andere Legende besagt, dass er den Streit zweier Schlangen (Merkur/Hermes gilt selbst als Hermaphrodit und Bote zwischen Ober-und Unterwelt) mit dem Caduceus geschlichtet haben soll. Auch soll er die Verwandlung von mit dem Stab berührter Dinge in Gold beherrscht haben, womit sich klar der alchemistische Aspekt zeigt. Merkur hatte, einer alten Legende nach, den ungeborenen Asklepios aus dem sterbenden Mutterleib gerettet und ihn in die (Heils-)Lehre zum weisen Cheiron gebracht. Cheiron wiederum war ein Sohn des weisen Chronos alias Saturn. Wir sind also wieder mitten in den Signaturensphären und mit Saturn schließen sich weitere Kreise, einerseits zur Manifestation von Energie in Materie andererseits zur Schlange – seinem Krafttier.

In fast allen alten, vor allem in uramerikanischen und asiatischen Kulturen bis zum alten Ägypten, hatte die Schlange große mystische, teils bannende (hypnotische), weise und heilende Kräfte. Als Ouroborus, die sich in den eigenen Schwanz beißende Schlange, steht sie für den Kreislauf Geburt-Tod-Wiedergeburt. Sie symbolisiert das göttliche GANZE und wurde in früheren Kulturen – in Amerika und Asien bis heute – verehrt. Ausgrabungen mit Schlangenfiguren und Schlangreliefs aus allen Hochkulturen, auch in Griechenland, bestätigen dies.

Die am goldenen Hirtenstab aufsteigende Schlange symbolisiert die Verbindung, den Aufstieg

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Merkur-Signatur, Asklepiosstab, Gemälde-Ausschnitt
aus Irdischem bzw. tieferen Gefilden, Unbewusstem oder Materie- gebundenem, zum spirituell Göttlichen (Heiligen Geist – symbolisiert durch die Flügel), also die Bewusstwerdung bis hin zur Erleuchtung. In der Alchemie gilt der merkurische Ein-Fluss als bestimmend für die Art, wie sich Energie manifestiert. Wegen ihrer Häutung- wurde die Schlange schon immer als Symbol der Verjüngung verehrt. Aus ihrem Gift wurde schon früh Medizin hergestellt. Sie gilt als weibliches Symbol, ist eng verbunden mit der „Urmutter“ und Erde und zeigt dem Menschen den Weg (Wurzelchakra > Kopf > Richtung „Himmel“) auf.
Die Transformation wird beispielsweise auch durch jene Episode symbolisiert (Quelle: Bibel 2. Mose – Kapitel 7, Koran 20. und 26. Sure), in der Mose und Aaron dem herausfordernden, ungläubigen Pharao die Kraft Gottes beweisen, indem sie durch dessen Kraft aus einem gewöhnlichen Hirten-Stab (Mose war Hirte) eine aufrecht stehende, lebendige Schlange werden lassen. Diese verschlingt nicht nur alle anderen (schwarzmagisch entstandenen) Schlangen, sondern wird für weitere Wunder wie das Teilen des Meeres und belehrende Plagen genutzt.
Allgemein symbolisiert der Stab auch die Achse (Weltachse, Lebensbaum, Wirbelsäule). Die Metamorphose zur Schlange symbolisiert in dieser Geschichte des Mose deutlich die Bewusstwerdung, das Wunder, mit schöpferischer, göttlicher Kraft.

Der alttestamentliche Text Numeri (4. Mose) 21,4-9 »Der Herr antwortete Mose: Mach dir eine Schlange und häng sie an einer Fahnenstange auf! Jeder, der gebissen wird, wird am Leben bleiben, wenn er sie ansieht.« fordert zum Hinsehen, zur Bewusstwerdung auf.

Hinsehen lohnt sich also. Wunder der Lebenskraft / Der Film
Besonders auch wenn es sich um den Film „Wunder der Lebenskraft“ handelt. Denn dieser zeigt die Phänomene der bewusst geweckten bzw. verstärkten Lebenskraft, die zum Anstieg der Energie, Vitalität, Salutogenese und zu fantastischen Heilprozessen führen kann.
Der Filmemacher, Stephan Petrowitsch, hat dazu Protagonisten weltweit gesucht und gefilmt, die in der Lage sind, diese Phänomene schnell und stark zu forcieren. Sehr interessant ist es, Betroffene zu sehen und zu hören, die ob der immens verstärkten Lebenskraft zu höherer Lebensqualität gelangten und teilweise von schwersten Krankheiten, wie Krebs, wieder genasen.
Deutlich wird dabei, dass ein ganzheitlicher Prozess stattfindet. Nicht nur die initiatorische (marsische) Feuer-Energie, die sichtbar den Körper erwärmt und erschüttert, spielt hier eine große Rolle. Seele (Mond-, Venussignatur) und los gelöster Geist /Spirit (Merkur) finden durch die transformatorische Wirkung gewisse Erlösung.
Einige der Protagonisten deuten an, so z. B. Armin Mattich, welch immense spirituelle Kräfte am Wirken sind: Gott, Erzengel Michael (Signatur Sonne, „Erleuchtung“), Erzengel Gabriel (Signatur Mond, Geist, Seele) und Erzengel Raphael (Signatur Merkur, Heilung, Transformation) … oder Fratel Cosimo: Gott, Jungfrau Maria (Signaturen werden im obigen Foto des Brunnens in Karloy Vary bzw. in der Statue sehr schön symbolisch dargestellt). Wobei der Grundtenor generell darin liegt, dass es die höhere Kraft ist, die durch den Menschen wirkt …
Hier geht es zur Webseite, wo man den Film auch kaufen kann …

Tiefe Mystik wenn man es am wenigsten erwartet

Südfrankreich, speziell das Languedoc, ist längst für eine gewisse Magie, Spiritualität und Mystik bekannt. Spezielle Orte sind sogar inzwischen weltberühmt in dieser Hinsicht, allen voran Rennes le Chateau, wenn man vom weiter nördlich liegenden, noch berühmteren Lourdes absieht.

Die Küste Südfrankreichs, die Côte d’Azur, erzeugt eher Assoziationen  zu Urlaub in mondänen Badeorten als „Treff der Schönen und Reichen“ …

Ein Besuch in Nizza war daher eher von ähnlichen Erwartungen geprägt. Wobei die Jugendstilarchitektur und diverse sehr gut ausgestattete Museen auch das kunstinteressierte Herz erfreuen dürften. So war es auch. Selten kann man in einem vergleichsweise kleinen Urlaubsort  so viel Kunst und historisches Kunsthandwerk besichtigen.

Erstaunt stellten wir ebenso fest, dass es sehr viele Kirchen und Kapellen dort gibt. Man hat das Gefühl, hinter jeder dritten Abbiegung befindet sich ein faszinierend errichteter sakraler Bau. Auch die Innenausstattung ist teilweise sehr interessant. Es wimmelt geradezu von mystischen Symbolen, speziell Gralssymbolik, Anspielungen bis direkte Hinweise  auf Maria Magdalena, überall das „flammende Herz“ Jesu, Freimaurersymbolik  …

Bereits bei der Ankunft in Nizza war eine besondere Energie spürbar, die ich anfangs jedoch auf die „Urlaubserwartung“ schob.  Die Basilika „Notre-Dame de Nice“ sollte mich eines Besseren belehren. Beeindruckend ist nicht nur die imposante Architektur, die an Notre-Dame in Paris und Chartres erinnert.

Auch die schönen Kunstwerke, also die Gemälde, brillierenden Glasfenster und bildhauerischen Werke im Innenraum sind sehr sehenswert. In einer der Kapellen überfiel mich jedoch urplötzlich und völlig unerwartet eine solche spirituelle (Marien?) Präsenz, dass ich eine ganze Weile um Fassung ringen musste.

Es war unerklärbar.  Vielleicht war es gerade die Unbefangenheit …, dass man nichts erwartet hatte …, die das ermöglichte.

Später las ich, dass Nizza auch die „Bucht der Engel“ genannt wird.

Wie passend fand ich das nun.

Offensichtlich war es auch in vergangenen Zeiten schon ein spiritueller Ort besonderer Güte. Denn es gibt Überreste eines großen gallo-römischen Tempels, in dem man den sieben Signaturen bzw. den zugeordneten Gottheiten huldigte.  Das Musee Archeologique de Nice-Cimiez präsentiert typische Artefakte dazu, die durch ihre Kunstfertigkeit beeindrucken. Immerhin wurden sie bereits um das Jahr 0  gefertigt. Interessant ist dazu auch eine Übersichtstafel der damals populären, göttlichen Wesenheiten von Mars bis Jupiter … (Leider verbietet das Urheberrecht die Veröffentlichung von Fotos hier)

Ursprünge der Weihnacht

Weihnacht Ursprung Parallelen zu Saturnalien

Was feiern wir eigentlich Weihnachten?

Das fragt man sich jedes Jahr wieder und wenn das Fest bzw. die Vorbereitungen in Megastress ausarten, umso mehr. Immerhin weiß man heutzutage noch, dass es ein Fest der Besinnung, Freude, Liebe, Hoffnung, des Beschenkens  und der geschmückten immergrünen Zweige ist. Die meisten halten es für ein rein christliches Fest, an dem die Geburt Jesu‘ gefeiert wird.

Woher kommen die heute noch an Weihnachten abgehaltenen Bräuche?

Bei meiner Recherche zum Buch durchforstete ich ja einige Ursprünge verschiedener Mythen, Rituale, Denkweisen, kulturellen Phänomene … und stieß natürlich auch öfter auf dieses Thema.

Tatsächlich liegen die Ursprünge der weihnachtlichen Bräuche sehr viel tiefer in unserer globalen Kulturgeschichte. Interessant ist, dass es bereits im alten Orient ähnliche Feste genau zur gleichen Zeit, also um die Wintersonnenwende am 20. / 21. Dezember gab, an denen die Geburt oder Ankunft eines Helden, Königs oder Heilsbringers gefeiert wurde.

Auch die heute noch bekannten Saturnalien gehören dazu. Weihnacht Ursprung Parallelen zu SaturnalienUnter Saturn als erstem König, der sowohl himmlisch als auch irdisch herrschen konnte, soll das goldene Zeitalter geblüht haben. Zu den Saturnalien wurden im alten Rom bzw. Latinum alle Standesschranken und sogar Verurteilungen aufgehoben. Ein rauschendes Fest der Freiheit mit gegenseitigem Beschenken und großen Gelagen wurde gefeiert, die Kerker standen ebenso offen wie reich gedeckten Tische der Herrschenden, die sogar ihre Dienerschaft selbst bedient haben sollen.

Geheimnisvoll ist auch der Kult um die römische, wahrscheinlich aber vorrömische Göttin  Vulpeia (auch Vulpea oder Volupia) respektive Angerona. Der Ursprung ist so alt, dass es heute keine Zuordnung mehr gibt. Unklar ist auch, ob Angerona und Volupia die gleiche göttliche Wesenheit verkörpern, wobei die Verschmelzung von göttlichen Wesenheiten im Laufe der Jahrhunderte öfter stattfand. Jedenfalls steht die Statue der Angerona im Tempel der Volupia im früher heiligsten und auch ältesten Bereich Roms.

Die Statue der Angerona / Vulpeia zeigt sie mit verbundenem oder fest verschlossenem Mund, einen Zeigefinger warnend davor gehalten. Sie gebietet also Schweigen. Einen mystischen Bezug gibt es zum geheimen Namen Roms, wie der römische Gelehrte und Historiker Plinius meinte. Der ursprüngliche Name war so streng gehütet, dass sein Verrat unter Todesstrafe stand und sogar vollstreckt worden sein soll (siehe hier).

Interessanterweise ist der Festtag der Vulpeia / Angerona die Wintersonnenwende. Verbunden wird damit die Wiederauferstehung des Lichts, also auch (Wieder-) Geburt, Fruchtbarkeit und spiritueller Siegeszug des Göttlichen bzw. Guten nach einer Zeit der Besinnung und Stille. Diese Interpretation wird in einigen alten Kulturen auf dem gesamten Erdball der Wintersonnenwende zugeschrieben. Die alten keltischen Bräuche zielen darauf ebenso wie die alten germanischen. Schon damals schmückten die Menschen ihre Wohn- und Kultstätten mit immergrünen Zweigen als Symbol der Fruchtbarkeit, Unsterblichkeit, Hoffnung, Leben … Es wurden Feuer entzündet und man feierte bzw. zelebrierte die Nacht bis zum Morgen als Ankunft und Sieg des Lichts.

So auch der so genannten Yalda-Nacht, welche im Persischen „Nacht der Geburt“ heißt und aus der zoroastrischen Zeit bekannt ist. Die gefeierte Geburt des göttlichen Mithra hatte allerdings noch frühere Wurzeln im mesopotamischen Kulturkreis. Es gibt viele frappierende Ähnlichkeiten zum christlichen Weihnachtsfest als Jesu‘ Geburt, denn Mithra gilt als Synonym für Licht, Liebe, Barmherzigkeit, Freundschaft, Freundlichkeit, Mitgefühl … alles was auch Jesus verkörpert. Außerdem ist das Symbol des persischen Mithra das gleichschenklige Kreuz!

Zur Feier kam man in den Familien, Häusern, Höfen zusammen und erzählte sich Geschichten, orakelte und beschenkte sich. Ziel ist, die dämonischen Mächte gemeinsam zu bezwingen bzw. sich zu schützen und das neue Licht zu begrüßen, wozu Feuer entfacht werden. Wir nehmen dazu heute Kerzen ; ) oder hängen LEDs auf.

Über die Zeit des Advents ist im Buch auch einiges zu lesen. Da ist Demeter auf der verzweifelten Suche nach ihrer von Hades entführten Tochter Kore / Persephone in Eleusis angekommen. Im Griechischen bedeutet Eleusis (Elefsi) soviel wie Ankunft und vermutlich geht der Name auf diesen Mythos zurück. Glücklicherweise kann Kore frei kommen, wird sozusagen aus der Unterwelt wieder geboren, und seither feierte man die mysteriösen Eleusien. Diese waren berühmt, begehrt, jeder wollte daran teilnehmen, nur wenige wurden zugelassen, denn die Voraussetzungen waren streng. Ein guter Lebenswandel ohne schlimme Taten und Verbrechen musste der Anwärter vorweisen, weshalb einige hochrangige Herrscher nicht zugelassen wurden, sowie Nero. Die Eleusien wurden zweimal im Jahr zelebriert, das Zweite, dass zu Beginn des Winters abgehalten wurde, war sehr geheim. Niemand dufte über die Rituale und Geschehnisse im Allerheiligsten sprechen, was wiederum an Angerona erinnert.

Vielleicht heißt es deshalb noch immer stille Nacht …

Freuen und fokussieren wir uns also auf das (spirituelle) Licht und eine besinnliche Weihnacht wünsche ich …

Weihnacht Ursprung

Geheimnisvolle Überraschungen im Prager Loreto

Monstranz-Jungfrau-12-Sterne-Mond

Es war ein kalter grauer Oktobertag, dessen Laune sich zu allem Überfluss auch noch in dichtem Nieselregen erging. Also das richtige Wetter für einen Spaziergang – jedenfalls auf dem Hradschin in Prag. Denn dort ist dann die richtige mystische Atmosphäre, die einem einen Schauer nach dem anderen den Rücken entlang jagt.
Da es wegen einem lokalen Event sehr voll und eng war, bogen wir in Seitengassen ab. So gelangten wir zum Loreto.

Das Loreto, benannt nach einem italienischen Wallfahrtsort, beherbergt die Kirche „Christi Geburt“, die (wie im italienischen Loretto erbaute) Loretokapelle und das Konventsgebäude des Kapuzinerklosters, wie ich später nachlas.

Es ist inzwischen auch in Prag einer der wichtigsten Wallfahrtsorte und unbedingt einen Besuch wert.
Als erstes betritt man nach dem Kaufen der Eintrittskarten die klösterlichen Arkaden mit vielen schönen und interessanten Gemälden, Statuen und Nischen mit Altären. Wir überquerten den Innenhof und gingen in die Loretokapelle, welche mit einer völlig fremdartigen Anmutung überraschte. Schon äußerlich hebt sie sich von den anderen Bauten ab, da sie eher wie ein griechischer kleiner Tempel wirkt.

Innen war – für mich – die Überraschung noch größer, denn zu der seltsamen mythischen Anmutung, die einen unmittelbar nach Betreten des kleinen Raumes ergreift, kam der Name Lobkowitz bzw. Lobkowicz über dem Altar hinzu.

Loretokapelle Prag, Lobkowicz Altar
Loretokapelle Prag innen*

Dieser Name hatte für mich während der Arbeit an meinem Buch große Bedeutung erlangt, da ich über die Präsenz der Polyxena von Lobkowicz u. a. zum großen Einfluss dieser bedeutenden und mutigen Frau und zu den Geheimnissen um die kleine heilige Statue des Jesuskindleins – einem weiteren, sehr bedeutenden Wallfahrtsort in Prag – … kam (in meinem Buch ist ein Kapitel darüber). (Über den Besuch des Lobkowicz-Palastes auf dem Hradschin bei einem anderen Besuch Prags berichte ich kurz hier.)

Die heilige Kapelle ist der Nachbau des „heiligen Hauses“ – wie ich später las – jenes Hauses, in dem die Verkündigung Jesu‘ Geburt durch den Erzengel Gabriel für Maria statt fand.
Als Stifterin der Loretokapelle wird Benigna Catherine von Lobkowicz genannt, wie ich später las, was wohl den Namen am Altar der Kapelle erklärt. Erstaunlich, dass gleich zwei Frauen aus dieser Adelsfamilie zwei der bedeutendsten Wallfahrtsorte Prags (und darüber hinaus) stifteten.

Doch das sollte nicht die einzige Überraschung sein.

In der Loretokirche, die ebenfalls eine andersartige, Ehrfurcht einflößende, elegische Atmosphäre erzeugt, fielen mir schon einige Details auf, die den restriktiven Auffassungen der früheren römisch katholischen Kirche eigentlich nicht ganz genehm gewesen sein dürften. Aber wie schon öfter, hatten die Künstler es verstanden, bestimmte Botschaften geschickt in den Gemälden und plastischen Kunstwerken unterzubringen.
Als wir dann nochmals die Arkaden entlang gingen, um zur Ausstellung zu gelangen, fiel mein Blick auf den zweiten Brunnen im Innenhof. Die weibliche Statue mit dem Strahlenkranz erzeugte natürlich gleich Aufmerksamkeit, ich zählte nach, tatsächlich waren es 12 Sterne. Das erinnerte sofort an die Prophezeiung, die mit meinem Buch so stark verbunden schien. Nun ja, konnte auch Zufall sein, zumal der Mond und Drache fehlte.

Die dann besichtigte Schatzkammer des Loreto war sehr beeindruckend, doch als ich den wertvollsten Schatz sah, dachte ich zu träumen. Hier war die mit 12 Sternen bekränzte Jungfrau, die auf dem Mond stand und der Drache eindeutig zu sehen! Der Drache ist erst bei genauerem Hinschauen zu entdecken, er schlängelt sich unten um den Fuß, sein Kopf liegt mit dem Scheitel auf dem Boden, sein Maul ist geöffnet, die Zunge heraushängend. Offensichtlich soll er einen besiegten Eindruck erwecken, während die von ihm einst bedrohte, geflüchtete Jungfrau (wie es in der Prophezeiung – Off. Joh. 12 – steht) nun doch triumphierend über ihm steht.

Und das ist ein – wie ich später las – weltberühmtes Artefakt, eine Monstranz mit 6222 (!) Diamanten besetzt, das auch die „Prager Sonne“ genannt wird. Dies war der Zeitpunkt, an dem ich beschloss, die Fotografiererlaubnis zu kaufen. Und es war so ein Moment, wo man das Gefühl hat, bei einem Drehbuch mit zu spielen, das schon längst geschrieben wurde.
Eine bessere Allegorie zum Sieg des (spirituellen) Lichtes und nebenbei zum fulminanten Ende meines Buches im Sonnenportal kann man sich kaum vorstellen. Diese ist jedoch aus dem 17. Jh.

Alles in allem schienen die Auftraggeber dieser Kunstwerke über ein besonderes Wissen und über die Intention zu verfügen, dieses auch anzuwenden – wie gut.


* Fotos: Mit freundlicher Genehmigung durch LORETO PRAGUE, Order of Friars Minor Capuchins, herzlichen Dank an Kuratorin Mgr. Markéta Baštová.

Schlafende Ishtar – was wussten Olier und Delacroix von Schneewittchen?

Es gibt vieles Bemerkenswertes und noch viel mehr Geheimnisvolles, das die heiligen Gemäuer der Pariser Kathedrale St. Sulpice raunen könnten.

Schon der äußere Anblick des imposanten Bauwerks, der mehr an einen Tempel erinnert, lässt gewisse Ahnungen aufkommen. In der Kunst wurde schon oft die Darstellung eines Tempels a la Akropolis als Symbol für die (weibliche) göttliche bzw. höhere Weisheit, die Sophia, verwendet.

St. Sulpice war  im 17. Jh. u. a. ein Hort der geistig spirituellen Erweiterung und Erneuerung respektive Rückbesinnung auf die ursprünglichen Lehren.

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Grab Oliers in St.Sulpice

Jean-Jacques Olier (1608–1657) gründete damals das berühmte Prieserseminar St. Sulpice mit jener Intention. Eines der besonderen Geheimnisse war, das er die Initiation dafür durch sogenannte Bilokationen der heiligen Agnes (1602 – 1634) erhielt.
Eine Bilokation ist eine Erscheinung an zwei Orten gleichzeitig, die in diesem Fall erstaunlicher Weise offiziell von der Kirche anerkannt wurde! Unter anderem brachte die heilige Agnes bei diesen Erscheinungen dem Herrn Olier die Bedeutung und Liebe zu den Marien nahe …

Auch die Einführung der Schutzengelfeste folgte bald darauf.

Interessant ist auch, dass Olier sich intensiv mit Märchen befasst und das Märchen, dass hierzulande als „Schneewittchen“ bekannt ist, neu auflegte. Diese Auflage erreichte seinerzeit eine große Popularität und somit war ein bestimmtes Ziel erreicht.

Mir fiel in diesem Zusammenhang das Mysterium der schlafenden Göttin von Malta ein. Auch dort gibt es hoch interessante Zusammenhänge zu den Inhalten des Märchens. Oder man sollte wohl eher sagen, das Märchen überliefert uraltes Wissen bzw. Geschehen auf „harmlose“ Art. Nur so war es möglich, über Jahrtausende am Index (der abgefallenen Machtmenschen der katholischen Kirche, Inquisition …) vorbei zu existieren.

Als ich das erste Mal in Malta das Hypogäum besichtigte, wusste ich: dort liegt ein großes, bedeutsames Mysterium verborgen. Damals waren jedoch die uralten megalithischen Tempel dort kaum beachtet, einige waren beliebte Grillplätze für Einheimische(!) Heute kommt man kaum noch heran an einige Tempel, inzwischen werden sie wesentlich besser geschützt. Im Hypogäum kann man die „schlafende Göttin“ bzw. Venus oder auch Urmutter bewundern … Überlebensgroße Frauenstatuen sind in fast allen Tempeln auf Malta zu finden und es gibt interessante Mythen dazu. Ein Mythos handelt eben von der schlafenden Göttin, die zum richtigen Zeitpunkt erwacht bzw. sich aus ihrer „Gefangenschaft“ befreit …

Natürlich finden sich in St. Sulpice so einige Gralssymbole sowie wundervolle vielsagende Gemälde und Skulpturen. Zu den hoch interessanten Gemälden von Delacroix in der dortigen Engelskapelle, gibt es hier etwas zu lesen. Man entdeckt immer wieder geheimnisvolle Fäden zu Jesus und Maria Magdalena, zu den Mysterien von Rennes-le-Chateau …

Seltsam ist auch die Parallele vom todbringenden Herzanfall des Pfarrers Berenger Sauniere am 17. 1. 1917, zum Todestag des Heiligen Sulpicius II. (geb.Ende d. 6. Jh. in Vatan, Frankr.) am 17. Januar 647 in Bourges. UND: Die Komtess Marie de Negre D’ables Dame d’Hautpoul de Blanchefort, die das Geheimnis von Rennes-le-Chateau überlieferte, starb am 17. January 1781. Das umstrittene Script „Le Serpent Rouge“ wurde am 17. Januar 1967 vervielfältigt und der französischen Nationalbibliothek zu gesendet.

Fontaine des Amours – lebendiges Symbol für „Ursprung der Liebe“

Ein Zeichen? „Fontaine des Amours“ oder eine mysteriöse Bestätigung zur Wahl meines Buchtitels.

Kurz vor Veröffentlichung des Buches suchte ich nach einem passenden Titel. Dass die sieben Portale darin vorkommen müssen war als Einziges klar. Doch wie fasst man den immensen Reichtum an Themen zusammen, den das Buch enthält?
Außerdem passt es irgendwie in keine Schublade oder Sparte. Ist es doch Thriller, Sachbuch, Roman, Sammlung von Geschichten, Mythen und Märchen, gewissermaßen auch eine Hilfe zur Selbsterkenntnis, Transformation, Suche, Selbstheilung …
Als alles Grübeln nichts half, kam die Erkenntnis mit einem Mal: Es ist eine Reise zur Quelle, zum Ursprung der Liebe.
Denn wie vieles in der mehrjährigen Entstehungsgeschichte voller Forschungen und Erfahrungen, hatte sich dieses Thema verselbständigt, wurde zu einem gemeinsamen Nenner, einem führenden Licht durch die 7 Portale in 7 Facetten, Farben, Temperaturen, Frequenzen … am Ende des Tunnels …
Fast hätte ich es „Sieben Portale zur Quelle der Liebe“ genannt, doch das schien mir sprachlich bzw. mental etwas zu unklar.

Und da es mich während des Recherchierens und Schreibens immer wieder zu Maria Magdalena, heiligen und berühmten Frauen sowie deren Beziehungen aller Couleur führte und durch das Sonnenportal irgendwie auch zu Jesus, also Inkarnationen göttlicher Liebe, Menschen, die Liebe von Herzen verström(t)en und damit „Berge versetzten“, schien es noch einmal passender.

Eine der wichtigen Erkenntnisse durch diese Arbeit erscheint im Venusportal:

„Liebe und Kunst rettet die Welt.“ „Fontaine des Amours – lebendiges Symbol für „Ursprung der Liebe““ weiterlesen